Vergleich: teure und günstige Automarken

Wer ein Auto kaufen möchte, findet eine riesige Auswahl vor. Sie reicht von sehr günstigen Fahrzeugen bis zu den Topmodellen der Premium-Hersteller. Letztere sind sehr begehrt, aber auch teuer in der Anschaffung.

Anders sieht es auf dem Gebrauchtmarkt aus. Hier werden viele einst hochpreisige Modelle im guten Zustand zu günstigen Preisen angeboten. Es sind verlockende Angebote, die jedoch oft von einer gewissen Unsicherheit begleitet werden: Wie hoch sind die Unterhaltskosten? Was kostet die Versicherung für meinen Traumwagen? Wir haben für Sie einen Blick darauf geworfen. Die Ergebnisse könnten Sie überraschen …

Sind günstige Autos immer günstig?

Erschwingliche Fahrzeuge gelten als günstig im Unterhalt. Sie brauchen vergleichsweise wenig Benzin, die Ersatzteile kosten wenig, und auch die Versicherungsprämien sind niedrig. Diese Aussage hört man oft. Tatsächlich trifft sie nicht immer zu. Sicherlich braucht ein Kleinwagen mit 50 PS weniger Treibstoff als ein Sportwagen mit 300 PS. Auch die Kfz-Steuer ist niedriger, wenn der Hubraum kleiner ist.

Bei Ersatzteilen trifft die Aussage: kleiner Wagen/günstige Teile in der Regel zu. Dennoch gibt es hier Ausnahmen. So kann ein Ersatzmotor für einen amerikanischen V8-Sportwagen die Hälfte von dem kosten, was manch anderer Hersteller für einen 60-PS-Motor verlangt. Dennoch kosten Teile für Premium-Fahrzeuge in der Regel deutlich mehr.

Wie sieht es mit den Versicherungsprämien aus?

Hier wird die Aussage, dass kleinere Autos weniger kosten, oft widerlegt. Tatsächlich ist hier alles möglich. Der Grund ist, die Art und Weise, nach denen die Versicherungsindustrie Fahrzeuge einstuft:

Kfz-Haftpflicht

Die Haftpflichtversicherung leistet, wenn andere durch das Fahrzeug zu Schaden kommen. Also durch Verkehrsunfälle und Kollisionen aller Art. Das Spektrum reicht vom eingedrückten Garagentor bis zur Karambolage auf der Landstraße.

Wie viel die Kfz-Haftpflicht kostet, richtet sich danach, wie hoch die jährlichen Schadenszahlungen für dieses Fahrzeug ausfallen. Leider genießen manche Kleinwagen hier einen schlechten Ruf. Gerade die typischen „Führerscheinanfänger-Autos“ sind oft in Unfälle verwickelt. Entsprechend hoch sind die Versicherungsbeiträge. Gleiches gilt für Kleintransporter, die von Paket- und Expressdiensten verwendet werden. In beiden Fällen kann die Kfz-Haftpflicht mehr kosten, als für eine Luxuslimousine.

Teilkasko

Die Teilkasko-Versicherung kommt für Schäden am Fahrzeug auf. Dazu zählen Marderbisse, Wildschäden und Sturmschäden. Ebenso leistet diese Versicherung, wenn das Auto gestohlen wird. Luxusautos können hier sehr viel kosten.

Vollkasko

Die Vollkasko-Versicherung leistet unter anderem, wenn der/die Fahrer/in das Fahrzeug durch eigenes Verschulden beschädigt oder zerstört. Entsprechend kosten Premium-Fahrzeuge hier meist deutlich mehr, was nachvollziehbar ist: Eine neue Türe für einen exotischen Sportwagen ist teurer als für einen Kleinwagen, der neu 12.000 Euro kostet.

Ein paar Beispiele:

Fahrzeug A:

Neupreis 80.000 Euro
Gebraucht gekauft für 20.000 Euro
Kfz-Haftpflicht: mittleres Preisniveau
Kasko-Versicherung: sehr hoch

Fahrzeug B:

Neupreis 20.000 Euro
Fahrzeug wurde neu für 18.000 Euro gekauft
Kfz-Haftpflicht: sehr hohes Preisniveau
Kasko-Versicherung: günstig

Fahrzeug C:

Neupreis: 20.000 Euro
Gebraucht gekauft für 10.000 Euro
Kfz-Haftpflicht: niedriges Preisniveau
Kasko-Versicherung: günstig

Fazit

Um wirklich zu wissen, was Ihr Wunschfahrzeug in der Versicherung kostet, hilft nur eine konkrete Berechnung. Der Vergleichsrechner von versicherung.auto liefert Ihnen im Handumdrehen zuverlässige Ergebnisse.

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